Nepal helping hands e.V.
Nepal helping hands e.V.

Darum gibt es uns...

Meine erste Reise außerhalb Europas ging vor vielen Jahren in die USA. Eine Woche New York. Ansonsten bin ich nur in Europa unterwegs gewesen. Eines Tages brachte mich ein Freund auf die Idee eine Trekking Tour in den Himalaya nach Nepal zu unternehmen, was ich dann auch sofort tat. Und diese Reise wurde die Reise meines Lebens. Allein die Tatsache, dass erste mal auf einem anderen Kontinent zu sein, auf dem die Unterschiede zu unserem Europa so gewaltig sind, hat mich in den ersten 24 Stunden schon stark herausgefordert. Aber ich habe gelernt, in vielen Situationen erst einmal eine Nacht darüber zu schlafen. Und somit startete am zweiten Tag meiner ersten Asienreise eine wundervolle Zeit.

 

Auf meiner Reise durch Nepal und dem Himalaya lernte ich ganz wundervolle und beeindruckende Menschen kennen, wie meinen Freund Bhadra, der das kleine schöne Hotel "Trekkies Guest House" mit seiner Familie in Pokhara betreibt und schon viele Hilfsprojekte für Nepal realisiert hat. Er hat mein vollstes Vetrauen. Ob es Computer für eine Schule sind oder Renovierungen von alten Schulgebäuden, Bhadra legt immer selbst mit Hand an und ist mit seinem ganzen Herzen dabei. Bhadra geht mit einem selbstlosen Engagement an seine Projekte, welches ich noch nicht erlebt habe. In vielen Gesprächen schilderte er mir die Situation in Nepal. Unter anderem ging es um die täglichen Stromausfälle in den Abendstunden. Dies hat zur Folge, dass die Kinder versuchen müssen, bei flackerndem Kerzenlicht für die Schule zu lernen.

 

Ich selbst habe in Pokhara die vielen flackernden Lichter in den Fenstern gesehen. Da stellte sich mir die Frage:

 

"Würde ich wollen, dass meine Kinder bei Kerzenlicht lernen müssen?" 

 

Ich weiß, dass ich und wir das nicht wollen und wir würden alles in Bewegung setzen, damit unsere Kinder bei normalem Zimmerlicht lernen können. Wie wichtig das Lernen für die Entwicklung der Kinder und des ganzen Landes ist, brauche ich hier nicht auszuführen.

Ein großer Wunsch von Bhadra ist es, so vielen Familien wie möglich eine Solaranlage zur Verfügung zu stellen. Eine für die Verhältnisse vor Ort passende Solaranlage kostet 130 Euro. Um diesen Preis, inklusive Lieferung, zu erzielen, müssen wir mindestens 50 Solaranlagen kaufen. Daher haben Bhadra und ich unser erstes gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Ich habe ihm den Namen Solar 50plus gegeben, denn ich bin der großen Hoffnung, dass wir mehr als 50 Solaranlagen für die Familien in Nepal beschaffen können. Namaste Daniel